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Schröpfen, trocken / Schröpfmassage:
Schröpfen wird oft als „alte Volksmedizin“ bezeichnet, die bei verschiedenen Beschwerden Linderung verspricht. Es findet meist Anwendung als naturheilkundliche Methode, vor allem in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Ihr Ziel ist es, die Durchblutung zu fördern, Schadstoffe aus dem Gewebe zu lösen und den Energiefluss im Körper zu harmonisieren. Im Fokus der Behandlung steht dabei vorwiegend der Rücken, da in diesem Bereich jedem Organ ein bestimmtes Hautareal, sogenannte Head-Zonen, zugeordnet wird. Die gezielte Behandlung soll das zugehörige Organ positiv beeinflussen. Beim Schröpfen werden kleine, glockenförmige Gefäße auf tastbare Muskelverhärtungen der Haut, sogenannte Gelosen, aufgesetzt. Der erzeugte Unterdruck saugt die Haut leicht an, was zu einer verstärkten Durchblutung führt. Die Nervenenden reagieren auf den Zugreiz und regen die Ausschüttung von Gewebshormonen an. Je nach Ziel und Methode wird das Schröpfen als trockenes Schröpfen, blutiges Schröpfen oder Schröpfkopfmassage durchgeführt. Die Behandlung dauert in der Regel 10 bis 30 Minuten und wird individuell angepasst.
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Baunscheidtieren:
- Wirkprinzip: Durch die Nadelung und das Öl entstehen punktförmige Rötungen und Quaddeln (Pusteln). Dies fördert die Durchblutung (Hyperämie), den Lymphfluss und aktiviert das Immunsystem.
- Anwendungsgebiete: Häufig bei Erkrankungen des Bewegungsapparates (Rheuma, Hexenschuss), Muskelverspannungen, Neuralgien, zur Entgiftung sowie bei chronischen Schmerzzuständen.
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Kinesiotape:
- Druckentlastung: Das Tape hebt die Haut leicht an, wodurch sich der Raum zwischen Haut und Unterhaut (Faszien) vergrößert, was die Durchblutung und den Lymphfluss verbessert und den Abtransport von Stoffwechselprodukten fördert.
- Muskelunterstützung: Es gibt dem Muskel Feedback, unterstützt dessen Funktion und kann bei Überlastung oder Verletzungen helfen, indem es die Bewegung führt, aber nicht fixiert
- Schmerzlinderung: Durch die verbesserte Mikrozirkulation und die Stimulation der Schmerzrezeptoren kann das körpereigene Schmerzsystem angeregt werden.
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Craniosacrale Therapie
- Ursprung und Ansatz: Von John E. Upledger in den 70ern weiterentwickelt, basiert sie auf dem craniosacralen Rhythmus des Liquora (Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit).
- Wirkungsweise: Der Therapeut ertastet diesen Rhythmus und gibt sanfte Impulse, um Blockaden im Bindegewebe, den Hirnhäuten und am Bewegungsapparat zu lösen.
- Anwendungsgebiete: Häufig genutzt bei Kopfschmerzen/Migräne, Rückenschmerzen, Kiefergelenksproblemen (CMD), Stress, Erschöpfung und nach Unfällen.
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Nervenpunktmassage:
Die Nervenpunktmassage ist eine alternative Therapiemethode, die Druck auf spezifische Nervenpunkte ausübt, um Schmerzen zu lindern und Verspannungen zu lösen, oft als Akupunkturmassage bezeichnet, bei der keine Nadeln, sondern mechanischer Druck (z. B. mit einem stumpfen Stab oder dem Siener-Stift) eingesetzt wird, um Meridiane und Nervenbahnen zu stimulieren und über Reflexzonen auch innere Organe zu beeinflussen. Sie wird zur Behandlung von Schmerzen, Beschwerden des Bewegungsapparates und Stress eingesetzt, wobei auch Techniken wie Shiatsu und Methoden zur Augen- oder Gesichtsentlastung dazugehören.